WDS bei Tiefenserie 0 - 80 m Probenahme

auf der Rappbodetalsperre

Einiges über Wasser

 

 9.1.2018  vierte Novelle der Trinkwasserverordnung von 2001        in Kraft getreten. Insbesondere die "Risikobewertungsbasierte Anpassung der Probenahmeplanung (RAP)"           für Trinkwasserunternehmen wichtig.

 

Dritte Novelle/Verordnung zur Änderung der Trinkwasserverordnung/:

26.11.2015  :  Untersuchung auf künstliche + natürliche Radionuklide, Radon und Folgeprodukte sowie Tritium

 

Zweite Novelle:  14.12.2012

 

Erste Novelle:    1.11.2011

 

Das Wassermolekül H2O  besteht aus einem Sauerstoffatom und zwei Wasserstoffatomen , die in einem Bindungswinkel von 105° angeordnet sind. Daraus resultiert auch der Dipolcharakter des Wassers. Das bedeutet, der Schwerpunkt der positiven und der negativen elektrischen Ladung im Molekül fallen nicht zusammen. Es ist elektrisch polarisiert.

Chemisch reines Wasser gibt es in der Natur nicht. Immer sind Elemente und Verbindungen gelöster und ungelöster Art enthalten, die es auf seinem Weg vom Niederschlag bis ins Grundwasser aufnimmt.

 

Der Wasserkreislauf der Erde kennt keine Grenzen

 

Wasser hat drei Aggregatzustände: flüssig, fest und gasförmig. Die größte Dichte besitzt es bei 4°C (Dichteanomalie des Wassers 0,9999743 kg/dm3).

Wasser mit 0°C und Eis sind leichter, was die Ursache dafür ist, dass die Gewässer von der Oberfläche her zufrieren und nicht vom Grund her.

Wasser ist formvariabel und fast inkompressibel. Wasserdampf ist unsichtbar und ein großer Energiespeicher (Dampfmaschine). Sichtbar wird Wasserdampf erst, wenn kleinste Wassertröpfchen vorhanden sind (im Nebel z.B.von etwa 0,02 mm Durchmesser). Der Siedepunkt liegt bei 100 °C . Er hängt jedoch vom Luftdruck, also von der Seehöhe (müNN), ab. Salzwasser in den Ozeanen bedeckt sieben Zehntel der Erdoberfläche .

Es sind "Chloridgewässer", da Chloride (Natrium und Magnesiumchlorid (NaCl , MgCl)) den Hauptteil aller enthaltenen Salze ausmachen (89%). Die Ozeanologen erforschen diese Gewässer.

Süßwässer befinden sich in der Tiefe der Erde, als Grundwässer und an der Erdoberfläche in den Binnengewässern, den Seen, Teichen, Talsperren, Quellen, Bächen und Flüssen. Es sind Karbonatgewässer, die man so nennt, weil das Bikarbonat (HCO3') meist etwa 90 % des Gesamtsalzgehalts ausmacht.

Mit diesen Gewässern befasst sich die Limnologie. Natürlich gibt es auch hin und wieder Binnengewässer, in denen

Chloride vorherrschen, also Salzwasserseen, - flüsse, oder -teiche.

 

Der menschliche Embryo besteht zu etwa  90 % aus Wasser. Blut besteht zu 90 % aus Wasser, der erwachsene Mensch zu 60%.

 

Die Binnengewässer der Erde sind voll von bakteriellem, pflanzlichem und tierischem Leben. Das Plankton, "das Schwebende", hat sich außer den 

Ozeanen auch die Freiwasserräume (das Pelagial) der Binnengewässer erschlossen und produziert als Phytoplankton (Algen) mittels Photosynthese aus Licht und Nährsalzen organische Materie, die die Grundlage für die gesamte Nahrungskette in den Gewässern bildet. (Phytoplankton-Zooplankton-Friedfische-Raubfische) 

 

Nicht Gold, sondern Wasser ist für die Menschen eines Landes der kostbarste Bodenschatz !

 

Der Mensch hängt vom Wasser ab.

Wasser für den menschlichen Gebrauch, z.B. Trinkwasser, Wasser zum Waschen (Körperhygiene oder Wäsche), für sonstige Getränke wie Bier, Säfte, Wein, überall ist es unverzichtbar.

Felder,Weiden, Parks oder Gärten müssen bewässert werden.

Sportarten wie Schwimmen, Tauchen, Rudern, Segeln, Skilaufen,Rodeln,Schlittschuhlaufen und viele andere : ohne Wasser sind sie nicht existent.

Die Schiffahrt über Flüsse, Seen und Weltmeere verbindet die Menschheit

seit  Urzeiten.

In Wasserkraftwerken wird Elektrizität aus Wasserbewegung gewonnen, dem Zwang, zum niedrigsten Punkt zu fliessen, gezwungen durch die Schwerkraft .